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Grundlagen des Griffbretts

Lernen ohne Instrument – Carpe diem

Ein Instrument zu erlernen war vor 25/30 Jahren viel einfacher.
Es gab kein Handy, keinen Computer, Nachrichten/ News gab es im Fernsehen und wenn man einen Termin verpasst hatte, hat man das möglicherweise erst durch den Anrufbeantworter erfahren.
Die Ablenkung war viel geringer und der Zeitplan auch generell nicht so voll.

Heute sind wir alle im ‘Terminstress, Schüler oft noch mehr als Erwachsene, und werden mit Infos sekündlich vom Lernen eines Instruments abgehalten.

Bei meinem ersten Studium hat uns jeder Lehrer vermittelt, dass man viel ungenutzte Zeit nutzen kann, Musik, Theorie, das Griffbrett, Songs etc. zu lernen.

Verlorene Zeit ist z.B.

  • Fahren mit Bus/ Bahn/ Tram/ Auto
  • Stehen im Stau, an der Ampel
  • einen langweiligen Film gucken
  • warten dass sich ein Programm/App auf dem Rechner installiert
  • im Wartezimmer beim Zahnarzt – lenkt gut ab und man hat was davon

Ich nutzte oft die Zeit, gehe Sachen durch die ich gerade lerne, spreche gerne auch laut vor mich hin.

Dann kann ich die Zeit am Instrument nutzen Spieltechniken, Akkorde oder Zusammenhänge lernen.

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Grundlagen des Griffbretts

Eine kleine Anmerkung zum Ton B/H

Natürlich arbeite ich auch mit dem Ton H.

Wenn man auf der Bühne die Tonart B ansagt, kommt meistens die Frage: „Welches B? Das deutsche oder das internationale?“

Deswegen sage ich auch oft H Dur/Moll oder Bb (B flat) Dur/Moll an.

Da ich auch Schüler unterrichte die die Schule besuchen möchte ich es denen nicht zu schwer machen. Im Musikunterricht an Schulen wird der Ton H gelehrt. Da wäre es für einige Musiklehrer ein Fehler den Ton B zu schreiben statt dem Ton H.

In meiner Welt existiert der Ton H nicht.
Der deutsche Ton H ist der internationale Ton B.
Und der deutsche Ton B ist der internationale Ton Bb. Kann man Bes sagen oder B Flat.
International gibt es den Ton H nicht.
Bei Noten die man im Internet findet wirst Du sehr selten den Ton H finden.

Ich plädiere hiermit für die Abschaffung des Tons H da er Harmonielehre sehr schwer verständlich macht!
In meiner Rubrik heißt dieser Ton B.

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Grundlagen des Griffbretts

Erlernen der Saiten

Kommt ein/e Schüler/in zu mir zur Probestunde frage ich natürlich ob er/sie mir war vorspielen kann oder wo der Wissensstand ist.

Ja, wie die Saiten heißen weiß man – „Also E ähm, A … ähm Wie war doch mal der Spruch? Eine alte ähm ok Dame…“

Ja, du hast schon mal was davon gehört dass Saiten Namen haben.

Die Saitennamen sind SEHR WICHTIG!!!! Diese Info ist eine der wenigen Infos die wir erst einmal vom Griffbrett haben.

Die Saiten heißen (von der Tiefsten zur Höchsten)

E A D g b e

Die umwundenen Saiten sind die Basssaiten (hier in Großbuchstaben) die blanken Saiten sind die Melodiesaiten. Bei der Westerngitarre ist auch die G-Saite umwunden.

Tägliche Übung:

  • Spreche 10x am Tag die Saitennamen ( beim Zähneputzen, auf dem Schulweg, an der Ampel, egal wo)
  • zuerst aufwärts E A D g b e
  • danach abwärts e b g D A E
  • gerne auch abwechselnd abwärts/ aufwärts
  • man kann die Saiten auch von der A- oder D-Saite oder einer anderen auch durchsprechen
  • stell Dir dabei auch die Gitarre vor
  • Mach ein Quiz mit dir, setze den Finger auf eine Saite und spreche den Saitennamen
  • Nach kurzer Zeit Stellt sich ein Sprachrhythmus ein, und du kennst die Saiten aus dem FF.

Die Gitarre ist generell in Quarten gestimmt.
Ausnahme ist der Abstand von der g- zur b-Saite. Dieser Abstand ist ein große Terz, auch Dur-Terz genannt.
Das werde ich später noch ausführlich erklären

Mach diese Übung so oft, dass sie dir zum Halse raus hängt und dann noch ein paar Wochen länger
Wenn ich mir die Gitarre zum spielen oder üben umschnalle geh ich das IMMER im Kopf durch.

Klingt vielleicht bescheuert, aber mir hilft es.

Aber ständig die Eselsbrücken div. Sprüche (Eine alte Dame…) zu benützen ist sehr kindlich und mach ich nur im Kindergarten.

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Grundlagen des Griffbretts

Gitarristen haben es nicht einfach mit dem Erlernen des Griffbretts

Die Informationen die wir über die Einzelnen Töne haben sind spärlich:

  • Leersaiten/ Saitennamen E A D G B E
  • Punkte auf dem Griffbrett (Dots, Einlagen)

Die Punkte auf dem Griffbrett sind bei allen Gitarrenformen (klassische Gitarre, Westerngitarre, E-Gitarre, auch E-Bass) am 3., 5., 7., 9. 12. Bund. Div Modelle haben auch weniger. Manchmal sind sie leider auch schlecht erkennbar.

Bei der klassischen Gitarre ist der 12. Bund da wo der Korpus beginnt.

Das kann man auch leicht nachprüfen wenn man die leere Saite spielt und dann die Saite am 12. Bund greift und spielt. Der Ton am 12. Bund ist die Oktave des Tons der erklingt wenn man die Saite leer anspielt.

Bei der Western- und bei der E-Gitarre finden wir noch weitere Punkte auf dem 15., 17., 19. 21. oder auch am 24. Bund.

Im Gegensatz zum Keyboard sieht man die Töne nicht sofort. Zumindest nicht ohne Erlernen jedes einzelnen Tons. Auf der Tastatur sind alle weißen Tasten sind Töne die in der C-Dur Tonleiter enthalten. Orientierungen sind hier die Halbtonschritte zwischen B / C und E / F.

Viele Keyboarder stellen sich nur die Tastatur und schon finden sie Töne/ Akkorde oder können Verbindungen erstellen. Auch Gitarristen die ein Tasteninstrument kennen ticken so.

Gitarristen die kein Tasteninstrument erlernt haben haben hier schon einige Probleme. Mit verschiedenen Methoden ist aber auch der Blick auf das Griffbrett möglich. Einige Methoden werde ich in den folgenden Kapiteln vorstellen. Natürlich sind von einigen meiner Lehrern oder in Büchern oder Videos zum Teil ähnliche oder gleiche Methoden vorgestellt worden. Ich erfinde ja auch das Rad nicht neu.

Leider sind aber Gitarristen Musiker die einfach gerne drauf los jammen oder herum dudeln, Gitarristen sind halt sehr verspielt. Und deswegen wird viel wertvolle Zeit einfach „verduldelt“ statt dass man sich 5 oder 10 Minuten Zeit nimmt und Grundlagen lernt. Ist ja auch am Anfang anstrengend. Und rumdudeln macht einfach tierischen Spaß.

Es ist sicher einiges an Zeitaufwand, aber wenn man strategisch an den Stoff herangeht, ist es möglich den Zeitaufwand relativ zu verkürzen.

Einige meiner Kollegen finden vereinzelt Töne zwischen dem 0-Bund (Sattel) und dem 7. Bund. Zwischen 7. und 12. Bund sehen sie aber nur schwarze Löcher.Dann geht die Zählerei wieder los. „Wo war noch mal der Halbtonschritt?“

Ich habe keinen Bock und die Zeit im Übungsraum oder auf der Bühne Bünde zu zählen.

Und nun ran ans Werk!

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